All die Tage, Orte, Worte. Sommer 2019

  1. Juli 2019, Altaussee

Der See. Der Berg. Der Wald.
Der Hirsch. Die Stutzen. Das Dirndl.
Die Alteingesessenen. Die Neueingesessenen.
Das Sehen. Das Gesehen werden.
Das Konservieren. Das Verschwinden. Das Verkleiden.
Die Kulisse. Die Eindringlinge. Das Hallstadt-Gespenst.

  1. August 2019

In der Früh, noch im Bett, ist mir Biaggio Marin eingefallen. Der gradesische Dichter. Sein Haus am Meer. Sein Gedanke: „Schon beim Aufwachen brauche ich das Schreiben einiger Zeilen, um in den Tag zu finden.“ Die Sätze, die Wege legen, in die Nächte, in die Tage. Die Sätze, die Tage und Nächte verbinden.

  1.  August 2019, Seebarn

Das Sommerhaus dehnt sich mit uns allen aus.
Speichert die Hitze und die gelebten Sommer.
Das Sommerhaus umfängt mich, verwurzelt mich
und lässt mich über das Dach hinaus wachsen.
Die Füße fest auf dem Boden.
Barfuss auf den warmen Steinen.

  1. August 2019

Brombeeren. Kletten. Äpfel. Holler. Zyklamen. Lichtwechsel. Etwas Färbendes, Entblätterndes. Sommerliche Herbsteinfälle. Oder umgekehrt.

  1. September 2019, Schönau/Donau

Sonnensturmgetränkte Spätsommerträgheit im Radlertreff zur Beichtmutter.

 

 

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  • Text und Raum, Weben und Wirken

    Diese Begriffe sind meine Arbeit, meine Sehnsucht, mein Zuhause, mein Weg, meine Gestaltungsmöglichkeit, meine Begabung, meine Herausforderung.