Das Geschenk der Kunst ist die Unterbrechung. Die Unterbrechung des Gewohnten, Bekannten. Etwas blitzt auf, berührt mich, erstaunt mich, beunruhigt mich, erfreut mich. Das ist auch das Anliegen, das was uns am Herzen liegt, hinter dem Projekt „1 Kunstwerk. Viele Perspektiven“.
Der Titel für diesen Nachmittag „Ein Raum für mich alleine“ entstand aus den Berührungspunkten der Ansätze und Arbeiten von Waltraud Palme und unserem Projekt. Es ist das Thema „Raum“. Waltraud spricht von ihren Künstlerbüchern als einen „alternativen Raum, der mehr als ein paar Bilder beinhaltet“. Ich verstehe Kunst auch so. Ein Kunstwerk kann einen Raum öffnen, ein Raum für mich alleine, für das, was das Kunstwerk mit mir macht. Ein Raum, für meine Wahrnehmungen, Entdeckungen, Fragen, Gedanken, Einfälle, Gefühle, Assoziationen. Genauso verstehen Ana und ich das leere Blatt Papier.
Ein weiterer Berührungspunkt ist das Thema „Auftauchen lassen“. Waltraud Palme hat ein großes Archiv angelegt, in dem sie die unzähligen Schablonen und Folien sammelt und ablegt, die sie dann für ihre Arbeiten verwendet. In uns lagern auch jede Menge Eindrücke, Erinnerungen, Worte, Bilder, … die auf unterschiedliche Weise auftauchen, in Träumen, durch Kunst, durch Schreiben.
„Raum ist nur für denjenigen Raum, der sich in ihm bewegt” (Friedrich Kiesler). Das können ganz kleine Bewegungen sein. Die Augen bewegen sich. Ich kann meinen Blick wandern lassen. Meine Gedanken bewegen sich. Vielleicht in ganz kleinen Schritten oder großen Sprüngen. Meine Finger bewegen sich, blättern eine Seite um. Fahren ganz sanft über das Papier. Blättern wieder zurück. Ich bewege mich durch den Raum.
Waltraud Palme über das Künstlerbuch: „für mich ist es ein alternativer Raum, der mehr als ein paar Bilder beinhaltet und das Betrachten zu einem haptischen Erleben werden lässt“.„Wie sonst eher in Vitrinen zu finden, sollen hier im kleinen Rahmen die Werke für den Betrachter zum Begreifen, Blättern, Öffnen und Schließen auflegen“.
Arbeiten von Waltraud Palme, und vielen anderen Künstlerinnen und Künstlern, u. a. Eva Hradil, Martin Anibas, Linde Waber sind gerade in der Ausstellung „NICHTS WIE WEG / A-WAY Künstler / Reise / Tagebücher“ zu sehen.
Der nächste Termin für “1 Kunstwerk. Viele Perspektiven – Schreiben in Ateliers” ist Freitag, 10. Juni, 16 Uhr bis 17.30 in der Werkstatt von Alexander Ortel.
Im Atelier von Waltraud Palme
Das Geschenk der Kunst ist die Unterbrechung. Die Unterbrechung des Gewohnten, Bekannten. Etwas blitzt auf, berührt mich, erstaunt mich, beunruhigt mich, erfreut mich. Das ist auch das Anliegen, das was uns am Herzen liegt, hinter dem Projekt „1 Kunstwerk. Viele Perspektiven“.
Der Titel für diesen Nachmittag „Ein Raum für mich alleine“ entstand aus den Berührungspunkten der Ansätze und Arbeiten von Waltraud Palme und unserem Projekt. Es ist das Thema „Raum“. Waltraud spricht von ihren Künstlerbüchern als einen „alternativen Raum, der mehr als ein paar Bilder beinhaltet“. Ich verstehe Kunst auch so. Ein Kunstwerk kann einen Raum öffnen, ein Raum für mich alleine, für das, was das Kunstwerk mit mir macht. Ein Raum, für meine Wahrnehmungen, Entdeckungen, Fragen, Gedanken, Einfälle, Gefühle, Assoziationen. Genauso verstehen Ana und ich das leere Blatt Papier.
Ein weiterer Berührungspunkt ist das Thema „Auftauchen lassen“. Waltraud Palme hat ein großes Archiv angelegt, in dem sie die unzähligen Schablonen und Folien sammelt und ablegt, die sie dann für ihre Arbeiten verwendet. In uns lagern auch jede Menge Eindrücke, Erinnerungen, Worte, Bilder, … die auf unterschiedliche Weise auftauchen, in Träumen, durch Kunst, durch Schreiben.
„Raum ist nur für denjenigen Raum, der sich in ihm bewegt” (Friedrich Kiesler). Das können ganz kleine Bewegungen sein. Die Augen bewegen sich. Ich kann meinen Blick wandern lassen. Meine Gedanken bewegen sich. Vielleicht in ganz kleinen Schritten oder großen Sprüngen. Meine Finger bewegen sich, blättern eine Seite um. Fahren ganz sanft über das Papier. Blättern wieder zurück. Ich bewege mich durch den Raum.
Waltraud Palme über das Künstlerbuch: „für mich ist es ein alternativer Raum, der mehr als ein paar Bilder beinhaltet und das Betrachten zu einem haptischen Erleben werden lässt“. „Wie sonst eher in Vitrinen zu finden, sollen hier im kleinen Rahmen die Werke für den Betrachter zum Begreifen, Blättern, Öffnen und Schließen auflegen“.
Arbeiten von Waltraud Palme, und vielen anderen Künstlerinnen und Künstlern, u. a. Eva Hradil, Martin Anibas, Linde Waber sind gerade in der Ausstellung „NICHTS WIE WEG / A-WAY Künstler / Reise / Tagebücher“ zu sehen.
Kunsthaus Horn / 1. Stock / Wienerstraße 2
Eröffnung: Sonntag, 1. Mai 2011, 11:00 Uhr
Öffnungszeiten: Freitag 15:00 – 18:00 Uhr, Samstag 10:00 – 17:00 Uhr, bis 9.Juli 2011
Der nächste Termin für “1 Kunstwerk. Viele Perspektiven – Schreiben in Ateliers” ist Freitag, 10. Juni, 16 Uhr bis 17.30 in der Werkstatt von Alexander Ortel.