Schreiben allgemein

Schreiben als Selbst-, Welt- und Spracherkundung.
Eine jeweils eigene Herangehensweise finden, eine individuelle Schreibart. Eine Form für das Beobachtete, Erlebte, Aufgelesene finden.

Meine Herangehensweise ist geprägt von der „Wiener Schreibpädagogik“, Sprache als Material zu sehen: Sprachexperimente, Auflösung der Grenzen zu anderen Künsten (visuelle Poesie, Lautgedichte), Hinwendung zum Unbewussten, zum Zufall.

In diesem transmedialen Raum verbindet sich mein Kunsthistorikerinnen-Sein mit dem der Schreibenden, was in die Konzepte meiner Seminare einfließt.

Das Wort als elementarer Baustein der Sprache ist Ausgangspunkt für jedes Schreiben. Worte schaffen Realität. Veränderungen können mit Sprache beginnen, mit der Wortwahl. Liebevolles Erzählen wird mir immer wichtiger.

Text und Textil haben den lateinischen Wortursprung texere, verbinden, verweben, verknüpfen.

Flanieren, suchen, auflesen, sammeln, sich überraschen lassen, sitzen, denken, schreiben, schreiben, schreiben.

In meinen Schreibräumen möchte ich Inspiration anbieten, einen geschützen Raum für all das, wozu im Alltag oft Zeit, Ruhe, Raum und Motivation fehlt. Gleichzeitig den uns umgebenden Alltag als Inspirationsquelle wahrnehmen.

Ich gebe meine Schreibseminare an unterschiedlichen Orten, in vielfältigen Kooperationen: im BÖS – Berufsverband österreichischer Schreibpädagoginnen, bei der Styrian Summer Art, im Wien Museum, im Botanischen Garten, bei der Boulevardzeitung Augustin, an der GEA Akademie.

Über neue Kooperationen und Möglichkeiten freue ich mich.

Alle Termine für 2026.